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9:10 bis 9:50 Uhr « Stadtviertel und wirtschaftliche Endwicklung »
Wegweiser für einen ganzheitlichen Ansatz bei der wirtschaftlichen Neubelebung von Stadtvierteln.

Der Niedergang der Industrie, die steigende Bedeutung des Autos und die Änderungen im Konsumverhalten haben zur Schließung zahlreicher Einzelhandelsgeschäfte in den Stadtvierteln geführt.

Daraus ist eine oft desolate Landschaft entstanden: Gebilde aus leer stehenden oder nicht immer optimal umgenutzten Geschäftsgebäuden, durch die eine gedrückte Kaufstimmung entsteht und die somit der Ansiedlung neuer Geschäfte nicht gerade dienlich sind.

Wie also die Wende herbeiführen und die Neubelebung eines solchen Stadtviertels fördern? Wie insbesondere etwas tun gegen das negative Image, das sie verbreiten, da bei der Entstehung dieses Images ja viele Parameter mitspielen?

  • Stadtbild: Aktionsfeld: öffentliche Anlagen, Schaufenster, insbesondere in den wichtigsten, vielbesuchten Straßen, …
  • Veranstaltungsflächen: verfügbare Flächensorten, ihre Qualität, ihr Preis, …
  • das Image des Stadtviertels in den Medien und in der privaten Wahrnehmung: Was tut sich dort? Wie wird darüber geredet? …

Es scheint also unerlässlich, auf die räumlichen Gegebenheiten und auf die Vorstellungen in den Köpfen der Leute einzuwirken. In diesem Sinne sind die SUN- Projektpartner zu Werke gegangen: Sie haben höchst unterschiedliche Aktionen gestartet, z.B. die Vernetzung der lokalen Akteure, die Veranstaltung von Events, den Aufbau eines dynamischen Images für bestimmte Stadtviertel oder die Verbesserung der Schaufensterqualität.

Bei dieser Maßnahme spielt die öffentliche Hand vor Ort natürlich eine Schlüsselrolle: Sie muss in der Lage sein, sämtliche Aktionen zu koordinieren. Ohne wirtschaftliche Akteure vor Ort können sie allerdings nicht viel ausrichten. Es kam also sehr darauf an, die Unternehmer vor Ort in das Projekt einzubinden, sie davon zu überzeugen, dass durch die Imageverbesserung ihres Viertels auch ihr Unternehmen aufgewertet würde.